Eigentlich sind all unsere Hunde ziemlich wasserscheu. Bei Regen will hier niemand freiwillig raus. Naja, und am Meer bewiesen zumindest die Azawakhs wieder ihre Scheu vor Wasser ... nicht aber der Galgo!
Zunächst musste er durchaus noch mit Tricks ins Wasser gelockt werden, z. B. indem man einfach selbst ins Wasser gelaufen ist oder geeignetes Strandgut geworfen hat. Doch schnell verlor Pacolino all seine Hemmungen und hatte zunehmend Freude am gar nicht so kühlen Nass.
Auf Texel gelang es Pacolino ja durchaus, auch mal die Azawakhs ins Wasser zu locken, obwohl die Nordsee sicherlich erheblich kälter war. Mit dem Wellengang hatte vor allem Ventoso auch so seine Schwierigkeiten, doch das "stehende" Wasser schien nur halb so schlimm zu sein:
Jedenfalls wird Pacolino nicht nur den Strand, sondern auch das Meer vermissen ...
Montag, 20. Oktober 2014
Montag, 13. Oktober 2014
Reise in meine Kindheit
Mit meinen Eltern und meiner Schwester bin ich jahrelang immer wieder in die Camargue gefahren. Gewohnt haben wir stets im "Le Chabian", einem Appartementhotel in Port Camargue, direkt am Meer. Da sich unser jetziger Urlaubsort nur ca. 120 km entfernt befindet, war ein Abstecher dorthin natürlich Pflicht.
Mit den vom morgendlichen Strandspaziergang müden und zufriedenen Hunden machten wir uns in der Mittagszeit auf den Weg. Mein favorisierter Ort ist die mittelalterlich erhaltene Stadt Aigues Mortes. Unzählige Male war ich mit meiner Familie durch die kleinen Straßen geschlendert, habe in den kleinen Restaurants gegessen. Um so entsetzter war ich zu sehen, dass vor den Toren der Stadt eine Kirmis aufgebaut war!
Zum Glück fanden wir einen Parkplatz im Schatten der alten Stadtmauern. Schon beim Durchqueren des Stadttores erinnerte mich alles an früher. Es war sehr schön zu sehen, dass sich die Innenstadt im wesentlichen nicht verändert hat. Es gibt nach wie vor die verschiedensten kleinen Geschäfte, Bars und Restaurants, verhältnismäßig wenig "Touri-Kram". So schlenderten wir gemütlich durch die Gassen.
Nach einem Imbiss ging es dann weiter zum Strand nach Port Camargue, wobei schon die Parkplätze gut gefüllt waren, so dass wir uns entschlossen, nur noch einen Spaziergang mit den Hunden zu machen. Na gut, der Besuch eines riesigen Geschäftes für mediterrane Spezialitäten stand dann auch noch auf dem Programm, doch dort wurden wir derartig von der Angebotsfülle erschlagen, dass wir ohne etwas erstanden zu haben heim fuhren.
Auf der Heimfahrt trafen wir noch einige sehr typische Landesbewohner - die rosa Flamingos, die weißen Pferde und die schwarzen Stiere:
Jedenfalls war es ein wunderschöner Tag und ich freue mich, all das wiedergesehen zu haben.
Mit den vom morgendlichen Strandspaziergang müden und zufriedenen Hunden machten wir uns in der Mittagszeit auf den Weg. Mein favorisierter Ort ist die mittelalterlich erhaltene Stadt Aigues Mortes. Unzählige Male war ich mit meiner Familie durch die kleinen Straßen geschlendert, habe in den kleinen Restaurants gegessen. Um so entsetzter war ich zu sehen, dass vor den Toren der Stadt eine Kirmis aufgebaut war!
Zum Glück fanden wir einen Parkplatz im Schatten der alten Stadtmauern. Schon beim Durchqueren des Stadttores erinnerte mich alles an früher. Es war sehr schön zu sehen, dass sich die Innenstadt im wesentlichen nicht verändert hat. Es gibt nach wie vor die verschiedensten kleinen Geschäfte, Bars und Restaurants, verhältnismäßig wenig "Touri-Kram". So schlenderten wir gemütlich durch die Gassen.
Nach einem Imbiss ging es dann weiter zum Strand nach Port Camargue, wobei schon die Parkplätze gut gefüllt waren, so dass wir uns entschlossen, nur noch einen Spaziergang mit den Hunden zu machen. Na gut, der Besuch eines riesigen Geschäftes für mediterrane Spezialitäten stand dann auch noch auf dem Programm, doch dort wurden wir derartig von der Angebotsfülle erschlagen, dass wir ohne etwas erstanden zu haben heim fuhren.
Auf der Heimfahrt trafen wir noch einige sehr typische Landesbewohner - die rosa Flamingos, die weißen Pferde und die schwarzen Stiere:
Jedenfalls war es ein wunderschöner Tag und ich freue mich, all das wiedergesehen zu haben.
Freitag, 10. Oktober 2014
Spaß und Sport
Wir sind ja nicht nur für die Hund hier. Jens wollte unbedingt mal "im T-Shirt Buggy fahren". Das geht hier dank des Traumwetters tadellos!
Gut, manchmal ist es zu stürmisch, manchmal ist auch gar kein Wind. Aber zum Glück bleiben dennoch genügend Gelegenheiten.
Derweil genießen die Hunde und ich einfach die Sonne, die Wärme und die Ruhe ... Vor allem die Hunde müssen sich ja durchaus vom anstrengenden Morgenspaziergang erholen!
Gut, manchmal ist es zu stürmisch, manchmal ist auch gar kein Wind. Aber zum Glück bleiben dennoch genügend Gelegenheiten.
Derweil genießen die Hunde und ich einfach die Sonne, die Wärme und die Ruhe ... Vor allem die Hunde müssen sich ja durchaus vom anstrengenden Morgenspaziergang erholen!
Dienstag, 7. Oktober 2014
Traumstrand und weitere Begegnungen
Auf der Suche nach unendlicher Weite fanden wir ihn - "den" Traumstrand schlechthin. Gut, natürlich ist nicht alles ideal, muss man doch erst 1,5 km beschwerliche Piste überwinden, aber - es lohnt sich!!!
Ein langer, verhältnismäßig breiter Strand, geradezu ideal für Windhunde, zumal zwischen Strand und Hinterland reichlich Wasser ist. Für den schwimmenden Windhund ist das Wasser natürlich gar kein Problem, gut, dass weder Galgo noch Azawakh wirkliche Schwimmer sind ...
Dafür genossen sie die Weite und die Freiheit in vollen Zügen, vollkommen wildfrei, nur ein paar Möwen saßen im Sand, diese wurden aber schnell uninteressant.
So, das war schon ein spannender, schöner Spaziergang. Interessant war auch die Heimfahrt, für die wir eine Nebenstrecke wählten, die sich landschaftlich schon lohnte.
Besonders spannend fand ich dann allerdings diese Zeitgenossen, die auf der Fahrbahn herum liefen, wie daheim sonst nur die Kröten zu Zeiten der Krötenwanderungen ...
Ein langer, verhältnismäßig breiter Strand, geradezu ideal für Windhunde, zumal zwischen Strand und Hinterland reichlich Wasser ist. Für den schwimmenden Windhund ist das Wasser natürlich gar kein Problem, gut, dass weder Galgo noch Azawakh wirkliche Schwimmer sind ...
Dafür genossen sie die Weite und die Freiheit in vollen Zügen, vollkommen wildfrei, nur ein paar Möwen saßen im Sand, diese wurden aber schnell uninteressant.
So, das war schon ein spannender, schöner Spaziergang. Interessant war auch die Heimfahrt, für die wir eine Nebenstrecke wählten, die sich landschaftlich schon lohnte.
Besonders spannend fand ich dann allerdings diese Zeitgenossen, die auf der Fahrbahn herum liefen, wie daheim sonst nur die Kröten zu Zeiten der Krötenwanderungen ...
Montag, 6. Oktober 2014
Freiheit und Begegnungen
Bei Sonnenschein macht das Spiel am Strand noch mehr Spaß! Dieser war zwar noch zum Teil überflutet, aber die Sandflächen waren bereits deutlich größer.
Nachmittags suchten wir das Natur- und Weinanbaugebiet "La Clape" auf, um einen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Auf der Straße sah ich die größte Spinne, die ich je in natura gesehen habe, riesig und behaart! Natürlich hatte ich weder Kamera noch Handycam griffbereit, klar.
Den Rest des Nachmittags verbrachte ich damit, mich darüber zu ärgern, dass ich die Kamera im Auto gelassen hatte. Wir erkundeten weiter die Umgebung mit Pkw, bis wir zu einem Parkplatz kamen, wo wir wenden wollten.
Plötzlich bemerkte ich eine Bewegung auf dem Schotterplatz, ca. 3 m vom Auto entfernt, ein walnussgroßer, dunkler Punkt zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Kamera an und raus! Und manchmal muss man einfach Glück haben - noch eine "Riesenspinne", die mir dankenswerterweise direkt vor die Linse geraten war:
Meine Recherche hat ergeben, dass es sich bei diesem Exemplar um eine weibliche Wolfsspinne handelt, die ihre Jungtiere auf dem Rücken trägt. Somit erschloss es sich auch für mich, dass die Spinne, die ich zuvor auf dem Weg gesehen hatte, ein männliches Exemplar dieser Art war.
Noch immer bin ich vollkommen fasziniert von diesen vergleichsweise riesigen Tieren, die selbst die Schwarze Winkelspinne, die sich gerade zu dieser Jahreszeit gern in unsere Häuser zurückzieht, von der Körpergröße her weit übertrifft. Leider habe ich seither keine mehr gesehen ...
Doch dafür gab es andere interessante Begegnungen!
Nachmittags suchten wir das Natur- und Weinanbaugebiet "La Clape" auf, um einen ausgedehnten Spaziergang zu machen. Auf der Straße sah ich die größte Spinne, die ich je in natura gesehen habe, riesig und behaart! Natürlich hatte ich weder Kamera noch Handycam griffbereit, klar.
Den Rest des Nachmittags verbrachte ich damit, mich darüber zu ärgern, dass ich die Kamera im Auto gelassen hatte. Wir erkundeten weiter die Umgebung mit Pkw, bis wir zu einem Parkplatz kamen, wo wir wenden wollten.
Plötzlich bemerkte ich eine Bewegung auf dem Schotterplatz, ca. 3 m vom Auto entfernt, ein walnussgroßer, dunkler Punkt zog meine Aufmerksamkeit auf sich. Kamera an und raus! Und manchmal muss man einfach Glück haben - noch eine "Riesenspinne", die mir dankenswerterweise direkt vor die Linse geraten war:
Meine Recherche hat ergeben, dass es sich bei diesem Exemplar um eine weibliche Wolfsspinne handelt, die ihre Jungtiere auf dem Rücken trägt. Somit erschloss es sich auch für mich, dass die Spinne, die ich zuvor auf dem Weg gesehen hatte, ein männliches Exemplar dieser Art war.
Noch immer bin ich vollkommen fasziniert von diesen vergleichsweise riesigen Tieren, die selbst die Schwarze Winkelspinne, die sich gerade zu dieser Jahreszeit gern in unsere Häuser zurückzieht, von der Körpergröße her weit übertrifft. Leider habe ich seither keine mehr gesehen ...
Doch dafür gab es andere interessante Begegnungen!
Sonntag, 5. Oktober 2014
Der erste Morgen
... war eigentlich ziemlich enttäuschend. Es schüttete aus Eimern, ein schlechtes Omen für einen erholsamen Urlaub?
Trotzdem fuhren wir an den Strand, der Regen hatte fast vollkommen aufgehört. Der Strand war auch fast vollkommen überflutet, sehr zum Leidwesen der Hunde, die sich ja nicht für nasse Füße begeistern wollen.
Doch mit dem Spaß an der Freiheit wich auch die Scheu vor dem Wasser, so dass die drei vollkommen ungehemmt tobten ...
Nach dem ausgedehnten Strandspaziergang wurde zunächst einmal die Gegend erkundet. Es gibt so viel zu sehen. Doch dazu später mehr ...
Trotzdem fuhren wir an den Strand, der Regen hatte fast vollkommen aufgehört. Der Strand war auch fast vollkommen überflutet, sehr zum Leidwesen der Hunde, die sich ja nicht für nasse Füße begeistern wollen.
Doch mit dem Spaß an der Freiheit wich auch die Scheu vor dem Wasser, so dass die drei vollkommen ungehemmt tobten ...
Nach dem ausgedehnten Strandspaziergang wurde zunächst einmal die Gegend erkundet. Es gibt so viel zu sehen. Doch dazu später mehr ...
Freitag, 3. Oktober 2014
Ab in den Süden!
Endlich war es soweit – der lang ersehnte „Sommerurlaub“
stand vor der Tür. Dieses Mal sollte es endlich wieder in den Süden gehen,
gebucht war ein kleines Ferienhaus im Örtchen Gruissan an der Mittelmeerküste
nahe Narbonne.
Circa 1350 km lagen vor uns. Die erste Etappe sollte uns bis
Dijon führen, ca. 780 km entfernt. Dort buchten wir kurzfristig das „Bonsai-Hotel“,
ein einfaches, aber praktisches Haus im Stile der Ibis-Budget-Unterkünfte, wo
wir sehr kostengünstig ein „Familienzimmer“ anmieteten, so dass wir zwei
Schlafzimmer und zwei Badezimmer, verbunden durch einen kleinen Flur und mit
eigenem Eingang, nutzen konnten. Sehr praktisch, wenn man mit drei Hunden
reist, die zudem auch noch im Bett schlafen …
Das Hotel war ideal gelegen am Rande eines
Industriegebietes, nur wenige Meter von einer Einkaufsmeile entfernt, wo wir
rasch noch einige Einkäufe tätigten und dann ganz hervorragend italienisch
essen gingen.
Todmüde fielen wir ins Bett, Pacolino weckte uns zuverlässig
am frühen Morgen, so dass wir nach einem schnellen Frühstück zeitig wieder auf
der Straße waren. Die gefürchtete Durchquerung von Lyon, die ich noch aus
zahllosen Urlauben meiner Kindheit in wenig schöner Erinnerung hatte, klappte
dank Navigationsgerät super, so dass wir schon um 15.30 Uhr das Ziel
erreichten.
Naja … von wegen. Natürlich ging es erst an den Strand,
damit sich die Hunde wenigstens einmal richtig strecken konnten. Dann machten
wir uns auf die Suche nach unserem Ferienhaus und wurden schnell fündig.
Es erwartete uns ein kleines, zweckmäßig eingerichtetes
Ferienhaus in einer „privaten Residenz“, mit zwei geschlossenen Terrassen und
einer Ausziehcouch, was für müde Windhunde ja immer sehr angenehm ist …
Doch nach dem Auspacken machten wir uns erst einmal auf den
Weg zur „Strandkontrolle“ – der Strand, auf den wir uns so gefreut hatten, war
durch heftige Regenfälle überflutet. Das machte den Hunden jedoch wenig, sie
rannten und genossen jede Sekunde, so dass sie dann zufrieden schlummerten, während
wir in die Altstadt fuhren, um im „Plan B“ die hervorragende französische Küche
zu genießen.
Dann wurde es auch Zeit für’s Bett, schließlich wollten wir
früh an den Strand …
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